Erweiterte Krebsvorsorge

Um im Kampf gegen Krebserkrankungen eine reelle Chance zu haben, muss eine rechtzeitig einsetzende und regelmäßige Vorsorge betrieben werden. Vor allem Raucher, aber auch Menschen, die beruflich bedingt mit Schadstoffen in Kontakt kommen, dauerhaft an Sodbrennen oder häufig unter Heiserkeit leiden oder vermehrt Alkohol trinken sind besonders gefährdet, an Krebs zu erkranken.

Alle genannten Faktoren schädigen auf Dauer die Schleimhaut und können dadurch die Entstehung bösartiger Zellen fördern.

Sind in Ihrer Familie bereits Krebserkrankungen im HNO-Bereich aufgetreten, sollten Sie auf Nummer Sicher gehen und die Krebsvorsorge nutzen, denn in einigen Fällen wurde eine familiäre Häufung der Erkrankung bemerkt.

Früherkennung ist wichtig

Der Kehlkopfkrebs macht sich leider erst sehr spät durch klinische Symptome bemerkbar.

In ca. zwei Drittel der Fälle entsteht Kehlkopfkrebs im Bereich der Stimmbänder, was zu Funktionseinbußen bei der Stimmbildung führt, daher sind erste Anzeichen für eine Erkrankung oft eine anhaltende Heiserkeit oder eine Stimmveränderung. Aber auch häufiges Räuspern und ein Fremdkörpergefühl können auf die Erkrankung hinweisen.

Allerdings müssen diese Symptome nicht auftreten. Die Erkrankung kann auch lange Zeit ohne Beschwerden verlaufen.

Eine ausführliche Untersuchung bei einem HNO-Facharzt ist daher zur Früherkennung sinnvoll, denn Krebs ist in vielen Fällen heilbar, wenn er früh genug erkannt wird.

Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es?

Die übliche Kehlkopfkrebsvorsorge umfasst eine gezielte Untersuchung des Kehlkopfes mit dem Laryngoskop.

Darüber hinaus kann auch eine Untersuchung der Nasenhaupthöhlen und des Nasenrachenraums mit einem flexiblen Nasen-Endoskop durchgeführt werden.